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Auch wenn die Eton über zwei Paar Lautsprecherklemmen verfügt, so bleibt sie doch eine Mono-Endstufe für den oder besser die Subwoofer – die Klemmen sind intern verschaltet und sollen lediglich den Anschluss mehrerer Subwoofer erleichtern. Fast 500 Ampere Strombedarf Dass die Eton nicht bloß dicke Kabel, sondern auch die sonstigen Sättigungsbeilagen eines Wettbewerbs-Menüs braucht, das wissen Kenner der Szene. So sollten schon einige standfeste Zusatzbatterien im Kofferraum unterstützend eingreifen, wenn die Eton ihre Spitzenleistung abruft. Denn das sind immerhin 5408 Watt an 1 Ohm – und damit fast 10 Prozent mehr, als Produktname vermuten lässt. Dabei fließen dann beängstigende 484 Ampere durch die Stromkabel und die Endstufe. Oder um es anders auszudrücken: 5408 Watt waren mal gute 7 PS – damit beschleunigte ein Kleinstauto in den 60er-Jahren auf fast 80 Kilometer pro Stunde – gute Karts der Neuzeit, wie sie auf Mietbahnen anzutreffen sind, bringen es bereits auf rund 6,5 PS. Und als wäre das alles noch nicht genug, lässt sich die Eton auch noch im Master-Slave-Modus mit einer zweiten Endstufe verbinden, um dann mit vereinten Kräften den oder die Subwoofer in die Mangel zu nehmen. Da wird die Schwingspule zum Glühdraht. Doch wie macht die Eton das? Mit einer Materialschlacht in digitaler Class-D-Technik. Vier feiste Transformatoren katapultieren die schwächliche Bordspannung von etwa 12 Volt im Verbund mit hocheffizienten MOSFET-Transistoren auf über 70 Volt an den Lautspre- cheranschlüssen. Üppige Becher- Elkos wachen zwischen Netzteil und Ausgangsstufe darüber, dass die Ströme nicht abreißen; eine Armada von 24 Ausgangstransistoren schaltet die Ströme, als ob es um ihr Leben ginge. Schließlich filtern fette Drosseln und flinke Elkos das Signal auf ein vom Subwoofer verwertbares analoges Signal. Der Vorteil dieser Class-D-Technik zeigt sich dann auch beim Vergleich von Eingangsleistung – also der, die von der Bordelektrik gefordert wird – und der Ausgangsleistung: 484 Ampere bei 13,8 Volt bedeuten als Produkt 6679 Watt Eingangsleistung (484 x 13,8), der beschriebene 5408 Watt Ausgangsleistung gegenüberstehen. Der Wirkungsgrad beträgt somit an einem Ohm Last glatte 80 Prozent – ein extrem hoher Wert. Ein konventioneller Verstärker läge bei etwa 50 Prozent oder würde bei gleicher Ausgangsleistung über 10 000 Watt vom Bordnetz fordern, was wiederum 724 Ampere entspräche. Banal formuliert bedeutet das: Was die Eton einfordert, setzt sie auch in Leistung um. An 4 Ohm Last verbessert sich dieses Bild sogar noch – hier erreicht die FA 5000 einen Wirkungsgrad von 86 Prozent. Hut ab. Weniger Applaus erntet die FA 5000 für ihren Geräuschspannungsabstand, also das Verhältnis von Nutz- zu Störsignal. 55 dB sind kein Spitzenwert. Sie kommen bei einem Monoverstärker jedoch nie zum Tragen, da das menschliche Gehör nicht darauf ausgelegt sind, im tieffrequenten Bereich Rauschanteile durchzuhören. Und wer die gut 5 Kilowatt auf seine Subwoofer loslässt, ohne dabei einen Gehörschutz zu tragen, der macht entweder etwas falsch oder gehört zur eingangs erwähnten Zielgruppe. Sinnvolle Features Asketisch müssen die Eton-Jünger hingegen nicht leben, da die FA 5000 sämtliche wichtigen Merkmale mitbringt: Ein mittels externer Bedien einheit fernregelbarer Pegelsteller zählt ebenso dazu wie ein Subsonicfilter, das zum Subwooferschutz ultratiefe Signalanteile herausfiltert, womit eine Auslenkung durch Rumpelgeräusche oder andere unkontrollierte und meist ungewollte Signale auf der CD verhindert wird. Den Regelbereich kann der Nutzer zwischen 15 und 50 Hz festlegen. Zwischen 50 und 250 Hz blendet dann ein Tiefpassfilter diejenige Musik aus, die der Subwoofer sowieso nicht reproduzieren kann und auch nicht soll. Für die perfekte Anpassung an die Hauptlautsprecher steht ein Phasenregler gerade, für noch mehr Kick kann ein Bassboost-Steller sorgen. Wer den wirklich brauch |
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